Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Online-Anmeldung möglich N20080: Biebrich liest

( ab Mi., 21.6.2017, 19.00 Uhr )

Eine Veranstaltung der Stadtteilbibliothek und des Nachbarschaftshauses Biebrich und der vhs Wiesbaden.
Menschen, die in Biebrich leben oder arbeiten, lesen Texte ihrer Wahl.
Die Lese-Reihe "Biebrich liest" wurde von Brigitte Zander und Margarethe Goldmann 2001 ins Leben gerufen und wird zweimal pro Halbjahr abwechselnd im Nachbarschaftshaus und in der Stadtbibliothek angeboten. Seit Herbst 2006 wurde die Organisation dieser Reihe von Gabriele Wegerich übernommen und wird seitdem von Karl Reinhard Friebe ehrenamtlich moderiert.
Von Anfang an ist die Biebricher Buchhandlung Susanne Pristaff mit einem Büchertisch dabei.
Die Leser/innen werden in der Presse bekanntgegeben.
In dieser - wohl Kafkas bekanntester- Erzählung bricht das Irreale und Phantastische krass in die Alltagswelt hinein: Der Handlungsreisende Gregor Samsa findet sich eines Morgens beim Erwachen in einen riesigen Käfer verwandelt. Seine Angehörigen versorgen ihn zwar widerwillig, doch zu ihrer Erleichterung verendet er nach wenigen Monaten. Die unheimlichen Erlebnisse dieser Zeit, die konsequent aus Samsas Perspektive erzählt werden, erzeugen besonders dadurch eine so beklemmende Spannung, dass sie als etwas völlig Reales dargestellt werden. Wir wollen uns dem Text, der im expressionistischen Jahrzehnt entstanden ist (1912) und vielfältige Deutungen erfahren hat -existenzphilosophische, sozialgeschichtliche, biografische-, von verschiedenen Seiten her nähern.
Es gibt Geschichten, die über Jahrhunderte, manchmal Jahrtausende hinweg immer wieder erzählt werden. In unserem Kulturkreis gehören dazu vor alllem die biblischen Erzählungen, aber auch Episoden aus der griechischen Mythologie und der altägyptischen Literatur. (Die Geschichte vom "göttlichen Kind" beispielsweise, das vom Himmel steigen muss, um die verkommene Menschheit zu retten, gehört in jeder dieser drei Kulturen zur erzählerischen Tradition.) Auch die abendländische Literatur der späteren Jahrhunderte hat noch weiterwirkende Erzählmodelle geprägt.
Es scheint also "Ur-Geschichten" zu geben, die Grunderfahrungen menschlichen (Zusammen-)Lebens formulieren, und zwar in jeder Epoche aufs neue. Die Erzählung spielt dann in der jeweils aktuellen Zeit und befasst sich mit der überdauernden Fragestellung im neuen Gewand.
Das Seminar behandelt zwei Romane und zwei Theatertexte aus dem 21. Jahrhundert, in denen unsere Gegenwart im Spiegel "alter Geschichten" gesehen wird. Perspektivenwechsel!
Die Texte werden zunächst in der Gruppe diskutiert, dann literaturwissenschaftlich - auch im Hinblick auf ihre "Parallelen" - erläutert.

Texte:
Amos Oz, Judas (suhrkamp taschenbuch) -
diesen Roman bitte zum ersten Seminartermin lesen!

Tom Lanoye, Mamma Medea
Mefisto forever. (Verlag der Autoren, Theaterbibliothek)

Lutz Seiler: Kruso (suhrkamp taschenbuch)
Es gibt Geschichten, die über Jahrhunderte, manchmal Jahrtausende hinweg
immer wieder erzählt werden. In unserem Kulturkreis gehören dazu vor alllem die biblischen Erzählungen, aber auch Episoden aus der griechischen Mythologie und der altägyptischen Literatur. (Die Geschichte vom "göttlichen Kind" beispielsweise, das vom Himmel steigen muss, um die verkommene Menschheit zu retten, gehört in jeder dieser drei Kulturen zur erzählerischen Tradition.) Auch die abendländische Literatur der späteren Jahrhunderte hat
noch weiterwirkende Erzählmodelle geprägt.
Es scheint also "Ur-Geschichten" zu geben, die Grunderfahrungen menschlichen (Zusammen-)Lebens formulieren, und zwar in jeder Epoche aufs neue. Die Erzählung spielt dann in der jeweils aktuellen Zeit und befasst sich mit der überdauernden Fragestellung im neuen Gewand.

Das Seminar behandelt zwei Romane und zwei Theatertexte aus dem 21. Jahrhundert, in denen unsere Gegenwart im Spiegel "alter Geschichten" gesehen wird. Perspektivenwechsel!

Die Texte werden zunächst in der Gruppe diskutiert, dann literaturwissenschaftlich - auch im Hinblick auf ihre "Parallelen" - erläutert.

Texte:
Amos Oz, Judas (suhrkamp taschenbuch) -
diesen Roman bitte zum ersten Seminartermin lesen!

Tom Lanoye, Mamma Medea
Mefisto forever. (Verlag der Autoren, Theaterbibliothek)

Lutz Seiler: Kruso (suhrkamp taschenbuch)
Faulkners 1932 (zwischen "Schall und Wahn" und "Absalom, Absalom!") veröffentlichter Roman "Licht im August" spielt in der gleichen fiktionalen Südstaaten-Region "Yoknapatawpha County" und schafft damit Bezüge zu den anderen beiden Romanen. "Licht im August" zeigt aber nicht wie sie den Verfall einer dekadenten Südstaaten-Familie, sondern geht viel weiter in seiner Darstellung einer untergehenden Welt. Hier handelt es sich um eine Gesellschaft, die dabei ist, ihr ideologisches Fundament zu verlieren: die Möglichkeit, zwischen Schwarz und Weiß zu unterscheiden und damit dem Leben Ordnung und Struktur zu geben.

Im Lesekreis werden sich die Teilnehmer/innen mit den verschiedenen Ebenen des Romans auseinandersetzen; eine literaturwissenschaftliche Analyse soll vor allem den Prozess der fortschreitenden moralischen Desorientierung sichtbar machen.

Es gibt eine relativ neue, empfehlenswerte Übersetzung: William Faulkner, Licht im August

Termine: Mi, 15.2./15.3./19.4./10.5./7.6.2017: je 18 - 19:30 Uhr

Dieser Kurs baut auf mehreren vorangegangenen Seminaren zu Werken von William Faulkner auf. Neue Interessenten bitten wir um Absprache mit dem Fachbereich Kultur vor der Anmeldung.

Begonnen: N20132: Thomas Mann: Doktor Faustus

( ab Mo., 13.2.2017, 19.00 Uhr )

Thomas Manns Roman "Doktor Faustus" , entstanden 1943-1947, erhebt den Anspruch, die Geistesgeschichte der "deutschen Katastrophe" darzustellen. Er erzählt das Leben eines Komponisten, der einen Pakt mit dem Teufel eingeht, um dem Individualismus des bürgerlichen Zeitalters zu entkommen und zum Wegbereiter einer neuen Kultur zu werden. Während Goethes Teufel verspricht, Faust zur individuellen Lebensfülle und Selbstvollendung zu verhelfen, soll der Mannsche Teufel im Gegenteil die Überwindung der modernen Subjektivität und ich-bezogenen Kunstproduktion ermöglichen. Die Frage, inwieweit dieser Versuch, Kunst und Gemeinsinn zu versöhnen, in die Nähe zum faschistischen Zeitgeist gerät, wird innerhalb des Romans kontrovers beantwortet. Auch heute ist diese Thematik aktuell: Denn das verbreitete Unbehagen an der Vereinzelung und Entwurzelung in den liberalen westlichen Gesellschaften bringt nicht nur Gemeinschaftssehnsüchte hervor, sondern auch radikale und totalitäre Gegenbewegungen gegen die individualistische Moderne.
Empfohlene Textausgabe: Fischer Taschenbuch, ISBN 978-3-596-29428-2
Kein Seminar am Rosenmontag (27.2.17)
Mörike, der seinen literarischen Weg jenseits von Klassik, Romantik und Realismus gesucht und gefunden hat, hat ein vielfältiges Werk geschaffen, das reich ist an Themen, Motiven und Formen. Mit einer Auswahl seiner Gedichte, die in kopierter Form zur Verfügung stehen, werden wir uns an diesem Abend beschäftigen.
Schwäbischer Trollinger und Butterbrezeln inspirieren und stärken uns dabei.
Alle Wege führen bekanntlich nach Rom. Auch in der Literatur: "nun bin ich hier - ruhig und wie es scheint auf mein ganzes Leben beruhigt. Denn es geht, man darf wohl sagen, ein neues Leben an." So Goethes Gedanken bei seiner Ankunft in Rom. Und vor allem auch bei der Kulinarik führen alle Wege nach Rom! Auf den Marktständen des Campo dei Fiori leuchten dunkelrote Tomaten und der Duft würziger Spaghetti all'amatriciana durchzieht die Luft...
Den Zauber der ewigen Stadt, eine Ewigkeit, die jeden Besucher Roms in eine andere, neue Dimension eintauchen lässt, wollen wir auf "Inseln" in Rom entdecken: eine wunderbare Konditorei, die 24 Stunden geöffnet hat, ein verwunschenes Antiquariat; wir lauschen dem Gesang der Nonnen im Kloster oder wir erleben das Forum Romanum einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Rom, wie es in den Reiseführern nicht vorkommt. Orte, an die sich kaum ein Tourist verirrt. Zwischen den Spaziergängen und Entdeckungen genießen wir ein typisch römisches 4-Gang-Menü mit den passenden Weinen, herzhaft, rustikal und sehr schmackhaft. Tipps zu Bars, Restaurants, Osterien, literarische Streifzüge mit Max Frisch, Ingeborg Bachmann, Robert Gernhardt und anderen gehören ebenfalls zu diesem Abend. Benvenuti!
Einlass ab 17:50 Uhr in die Bibliothek.
"Ich will euch einladen in ein Land, in dem es nach Rosenblüten und Pfefferminze duftet,
nach Kardamom und Zimt. Kommt mit in das Land der Märchen."
Die Gewürzstraße verband über 2.000 Jahre hinweg den Fernen Osten mit der Welt des Westens. Von den Inselparadiesen der Molukken, über die Küsten Chinas, Indiens bis hin nach Afrika und in den europäischen Mittelmeerraum kamen die Gewürze und mit ihnen kamen auch die Märchen.
Die Märchenerzählerin Brigitte Köppen wird Ihnen Märchen des Orients vortragen,
dazu werden Ihnen fremdländische Gerüche, Getränke und Speisen präsentiert. (3-Gang-Menü)
Eventuelle Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten bitte unbedingt bei der Anmeldung angeben bzw. ob Sie Vegetarier oder Veganer sind.
Die Kursleiterin Heidi Diemer ist Theaterpädagogin BuT
Die »Mörderischen Schwestern e.V.« sind eine europaweite Vereinigung von (Krimi-) Autorinnen, die sich ihr Leben mit Auftragsmorden verdienen. Ihre Mitglieder Brigitte Pons, Belinda Vogt und Fenna Williams haben die Ergebnisse ihrer Handwerkskunst in Kurzgeschichten zusammengefasst und sind an diesem Abend bereit, vor Zeugen ihre Taten zu gestehen - und zu lesen. Die Spuren führen nach Kalabrien und Schottland, auf den Wiesbadener Nordfriedhof und in den Frankfurter Bethmannpark. Das Publikum darf sich dabei nach eigenem Gusto gruseln oder (Schaden-)Freude empfinden, wenn die drei Autorinnen ihren Zielpersonen ein überraschendes und ungewöhnliches Ende bereiten. Aber ganz gleich, ob skurril oder bitterböse gemordet wird - immer ist eine Prise schwarzer Humor die wichtigste Waffe, um Sie zu unterhalten.
Den Soundtrack zum mörderischen Geschehen liefern die Sängerin Stefanie Tettenborn und ihr Pianist Markus Fischer, denn ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett.
Erleben Sie bei Wein und Kerzenschein die Lust am morbiden Hör-Genuss.
Erleben Sie einen Abend mit zweierlei Genüssen: wir servieren ein 3-Gang-Menü und lesen dazu passende heiter-groteske Geschichten!
Diesmal wird gemeuchelt und gemordet, Sie werden erstaunt sein über die Abgründe der menschlichen Seele. Damit Sie den Abend überstehen, bieten wir leckere hessische Spezialitäten, direkt aus der "Mörderküche". Lassen Sie sich überraschen, was da so alles in den Küchen Hessens, in der Mitte Deutschlands, passiert. Dazu gibt es Wasser, Wein und zur Nervenstärkung ein Gläschen Hochprozentiges! Wir wünschen mörderische Spannung und guten Appetit!
Eventuelle Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten bitte unbedingt bei der Anmeldung angeben bzw., ob Sie Vegetarier oder Veganer sind.
Die Kursleiterin Heidi Diemer ist Theaterpädagogin BuT
Wer hat nicht schon insgeheim damit geliebäugelt, eigene Ideen, Erfahrungen, Erlebnisse, Träume zu Papier zu bringen? Wer den Mut hat, die ersten Schritte zum Schreiben zu wagen, wird erfahren, dass sich von Seite zu Seite Fragen auftun, die nicht einfach zu beantworten sind, da sie aus unserem Innersten kommen:
- Warum möchte ich überhaupt schreiben? Welche Träume habe ich?
- Was möchte ich ausdrücken? Was bewegt mich?
- Wie finde ich meinen eigenen Weg des Schreibens?
- Wie könnte "mein Ding" (Kurzgeschichte, Roman...) aussehen?
- Was oder wer hindert mich (heute noch) am Schreiben?
- Wer kann mich bei der Umsetzung unterstützen?
Es sind Fragen, die meist schon lange auf Antworten warten. Fragen, die aber auch überraschende Entwicklungen anstoßen, Potenziale freilegen und völlig neue Perspektiven aufzeigen können. Es ist unglaublich viel möglich, wenn DU innerlich bereit bist, dich wirklich zu entwickeln. Alles was DU zu Papier bringst, sind deine Gedanken. Sie sind einzigartig, sie kommen aus DIR. Genauso einzigartig wird irgendwann DEIN Werk sein, sei es ein Manuskript, ein Fotobuch mit Texten, ein Gedichtband, eine Kurzgeschichte, ein Krimi, ein Roman oder gar eine Trilogie. Der Buchautor und Personalentwickler Werner Leippold hat diesen Prozess selbst erlebt, mit allen Höhen, aber auch Tiefen. Und hat dabei eine neue Leidenschaft gefunden. Termine: 18.4., 25.4., 9.5., 16.5. und 23.5.2017

freie Plätze N20348: Mentale Blockaden - was tun?

( ab Fr., 21.4.2017, 18.00 Uhr )

Wer hat diese oder ähnliche unliebsame Erscheinungen schon mal erlebt:
Man schreibt an einem Buch ... und plötzlich geht es nicht mehr weiter.
Man schreibt an einer Kurzgeschichte ... und plötzlich geht nichts mehr.
Man schreibt an einem Vortrag, einer Präsentation ... und plötzlich ist alles weg.
Man hat schon mehrere Bücher geschrieben ... nichts geht mehr.
Das sind typische Blockaden von kreativ tätigen Menschen. Von einer Sekunde auf die andere hat sich das Blatt gedreht. Statt Flow nun Tristesse. Das kann so weit gehen, dass aus der psychischen Blockade noch eine physische wird: Die Hand weigert sich dem Geist zu folgen. Was tun?
Werner Leippold, erfahrener Personalentwickler und Autor mehrerer Bücher, kennt diese Themen aus der eigenen Praxis, hat sie erlebt und durchlebt. In der Veranstaltung erhalten Sie vielfältige Anregungen zum Umgang mit Ihren Blockaden.

Anmeldung möglich N20351: Meine Geschichten finden zu mir

( ab Sa., 6.5.2017, 10.00 Uhr )

Kreativität steckt in uns allen. In diesem Workshop schnuppern wir in unser schöpferisches Potential hinein. Beim kreativen Schreiben steht die Freude an der Sprache im Vordergrund. Anhand von Schreibspielen spüren wir Inspirationsquellen auf und entdecken Themen, die uns bewegen. Der Workshop ist für jeden geeignet, der Freude am Schreiben hat oder sich erstmals auf das Schreiben einlassen möchte.
Ob man Erinnerungen festhalten, die eigene Persönlichkeit besser kennenlernen oder sich etwas von der Seele schreiben möchte: Die Gründe, sich mit der eigenen Biografie zu befassen, können so vielfältig sein wie die Möglichkeiten, die Lebenserfahrungen schriftlich festzuhalten. Will ich für mich oder für andere schreiben? Welche Themen bewegen mich besonders? Wie finde ich den roten Faden in meiner Lebensgeschichte? Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Workshop nach und spüren mit kreativen Schreibspielen unsere Erinnerungen auf.
Der Kurs ist für jeden geeignet, der neugierig auf sich selbst ist, insbesondere auch für Senioren mit ihrem reichen Fundus an Geschichten und Erlebnissen. Besondere Schreiberfahrungen sind nicht erforderlich.

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Keine Online-Anmeldung möglich
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