Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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"Was ist die Wahrheit? " fragten nicht nur die griechischen Philosophen, auch Pontius Pilatus griff die Frage bei der Kreuzigung Christi auf und die Geistesgeschichte hat sich durch die Jahrhunderte mit dem Zusammenhang von Realität und Fiktion beschäftigt. Unter Bezugnahme auf Politik und Gesellschaft erhält die Diskussion über den Wahrheitsgehalt in den Medien und social media sowie deren Manipulierbarkeit einen aktuellen Aspekt. Ist alles nur fake oder Fake-News oder gibt es doch Objektiviät und die ethische Verpflichtung zur "Wahrheit"? Welche Rolle spielt dabei die Vielheit der Wahrnehmung und die Freiheit?
In diesem Salon über Wahrheit und Wirklichkeit wollen wir uns dem Thema von philosophischer, kultureller und auch politischer Seite nähern. Ausgehend von Text- und Bildbeispielen werden wir über die verschiedenen Aspekte gemeinsam diskutieren, wobei auch Kunst und Literatur ihren Platz finden.
Neben dem geistigen Genuss dürfen die sinnlichen Elemente der Salonkultur bei Gespräch, Musik und Gemeinschaft im schönen Ambiente der Bibliothek nicht fehlen: Mit (Butter-)Broten, Trauben, Oliven, Käse und Wein wollen wir uns inspirieren und stärken!
Mitwirkende: Anne Juliane Appel (Literatur, Saxophon), Dr. Cornelia Beckert (Flöte), Hartmut Boger (Kontrabass), Karl Christian Damke (Kunst/Musik), Dr. Philipp Salamon-Menger (Philosophie) und Elfriede Weber (Moderation).
Anmeldung über die vhs Wiesbaden

Anmeldung möglich P20100: Goethe und der Orient

( ab Mi., 25.10.2017, 19.00 Uhr )

Johann Wolfgang v. Goethe stand der orientalischen Literatur unbefangen und neugierig gegenüber. Dieses Interesse lässt sein ganzes Leben hindurch nicht nach. In der Kindheit faszinieren ihn die Märchen aus 1001 Nacht, als Student bringt Herder ihm den Koran nahe, die vorislamische Beduinen-Dichtung der Araber begeistert ihn und aus dem Diwan des persischen Dichters Hafiz schöpft er neue Lebenskraft. Der Einfluss der orientalischen Literatur auf Goethes Schaffen wird in den drei Abenden in seinen Gedichten, szenischer Lesung aus seinen Dramen und in autobiographischen Texten, einmal auch mit Musik umrahmt, vorgestellt.
1. Abend, 25.10.17: Goethes Lust zu Fabulieren, Begegnung mit Herder beim Studium in Straßburg, 1001 Nacht und Sherazade in Goethes Jugendwerk "Die Laune des Verliebten"
(Szenische Lesung aus dem Jugendwerk).
2. Abend, 1.11.17: Vorislamische Beduinendichtung und Gedichte der arabischen Sammlung "Hamassa" fließen neben den Gedichten des persischen Dichters Hafis in seinen "West-östlichen Diwan" ein. Der Einfluss der Beduinendichter Amralkais und Zohair auf Goethes Spätwerk und seine "Zahmen Xenien". (Präsentation der Gedichte in arabischer und deutscher Sprache).
3. Abend, 8.11.17: Goethes Koranstudien und seine Betrachtungen zu dem Wirken des Propheten Mohammed. Auszüge aus seinem Drama-Entwurf "Mohammed". (Arabische Instrumentalmusik, Oud)
www.dichterpflaenzchen.com

Anmeldung möglich P20133: Hermann Hesse und die Musik

( ab Di., 7.11.2017, 19.00 Uhr )

Hesse ein Musiker? Natürlich nicht! Er war ein sehr bekannter Autor von Romanen, Erzählungen und Gedichten und ein etwas weniger bekannter Maler.
Und er war ein großer Liebhaber klassischer Musik. Sein Lieblingskomponist war Mozart. So verwundert es nicht, dass in vielen Erzählungen die Helden Musiker, vor allem Pianisten, Geiger und Sänger waren. Ihr Schicksal wird untermalt durch bekannte Werke, die sie in der ihnen eigenen Weise interpretieren - eine interessante Form der indirekten Charakterisierung.

Othmar Schoeck war ein guter Freund Hesses. Er war es, der aus Hesses Sicht seine Gedichte am einfühlsamsten vertonen konnte. Viele Gedichte hatten Musik zum Thema, wie z. B. "Feierliche Abendmusik", unterteilt in Allegro - Andante - Adagio, "Die Zauberflöte am Sonntagnachmittag", "Orgelspiel" oder "Chopin" und seine berühmten Walzer.
Sie werden die wichtigsten "Musikwerke" Hesses kennenlernen. Wein und Brezeln schaffen die Atmosphäre dazu.

freie Plätze P20134: Ovids Metamorphosen

( ab Mi., 15.11.2017, 19.00 Uhr )

Gelesen und besprochen werden - in Übersetzung - Ovids "Metamorphosen", eine Sammlung von über 250 teils sehr bekannter, teil weniger bekannter Mythen (z.B. Daedalus und Ikarus, Orpheus und Eurydike, Niobe etc.). Sie handeln meist von Liebesverhältnissen zwischen Göttern und Menschen, von Hochmut, Verrat und Treue, immer aber steht eine glückliche oder unglückliche Verwandlung im Mittelpunkt. Das Buch hatte ungeheuren Einfluss auf Dichter, Maler, Musiker und hat auch heute nichts von seiner Frische und Anmut verloren. Neben dem Text sollen auch Beispiele seiner Rezeption in Dichtung und bildender Kunst herangezogen werden.
Textauszüge werden zur Verfügung gestellt.
Heinrich Heine (1797 - 1856), dem großen Dichter und Demokraten.
Als der kleine Harry Heine, der später Heinrich heißen sollte, seinen Vater über die familiäre Geschichte befragte, erhielt er die Antwort: "Dein Großvater war ein kleiner Jude mit einem großen Bart." Der kleine Harry erzählte dies auch seinen Mitschülern. Die Folgen: "die ersten Prügel, die ich auf dieser Erde empfing."
An diesem Abend werden wir vor allem der Frage nachgehen, welche Bedeutung die Erfahrung des Nichtzugehörens als Jude für Leben und Werk Heines hatte - dabei aber auch seine besonderen dichterischen Leistungen genießen und würdigen.
In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Lehrhaus.
Als "Wiesbadener Prinzenraub" ist das Ereignis vom 13. Juli 1888 in die Geschichte eingegangen. Aus der damals von Serbiens Königin Natalie bewohnten "Villa Clementine" wurde ihr einziges Kind, Kronprinz Aleksandar, im Alter von zwölf Jahren von serbischem Militär entführt. Dies unter den Augen der Organe des deutschen Kaiserreiches, d. h. der Wiesbadener Polizei. Der Vorgang wirft nicht nur Fragen an die europäische Verhasstheit Ende des 19. Jahrhunderts auf; er enthält eine Reihe von bis heute ungeklärten Rätseln. Eines davon: Wer war Natalie? Nur die treusorgende Mutter eines künftigen Königs? Oder hatte sie sich zum Spielball der Interessen anderer europäischer Mächte machen lassen?
In Kooperation von Volkshochschule Wiesbaden und Förderverein Literaturhaus Villa Clementine. Anmeldung erforderlich!
Ein ebenso poetischer wie hoffnungsvoller Titel südafrikanischer Lyrik und der Blick der liebenswerten Menschen auf ihr wunderbares, einzigartiges Land. Wir laden Sie ein zu unserem neuen Südafrika-Abend, bei dem wir Deon Meyer, den bekanntesten Krimi-Autor des Landes kennenlernen werden. Und zeitgenössische Poesie junger, rebellischer Lyriker, kraftvoll und spirituell. Afrika und seine Menschen stehen für Musik. Genießen Sie Cape Town Jazz, gespielt von Juliane Alke auf dem Saxophon. Kapstadt ist nicht nur eine der schönsten Städte der Welt, sondern auch das Zentrum des südafrikanischen Jazz. In der Pause kosten Sie dann exotische Leckerbissen aus der Cape-Malay Küche. Ein paar Beispiele: Bobotie-Sosaties-Samosas, alles Spezialitäten aus dieser Küche mit Einflüssen aus Europa, Asien und Afrika. Dazu servieren wir natürlich Wein vom Kap. Lassen Sie sich von einem Land bezaubern, in dem immer noch die spirituellen Gesetze mehr gelten als die von Menschen gemachten.
Die Dozentin Keike Barth hat in Kapstadt gelebt und kann aus eigener Erfahrung berichten.
Wenn Sie wissen möchten, was es mit der richtigen Haltung auf sich hat, sind Sie bei dieser literarisch-musikalischen Soirée von der Bibel bis Ernst Bloch goldrichtig. In Zeiten der Angst vor wirtschaftlichem und kulturellem Niedergang spielt Haltung angesichts von Populismus und der gefühlten Wahrheit in Politik und Medien wieder eine wichtige Rolle. Mit Text und Musik zeigen wir Ihnen am Beispiel von Dichtern und Denkern aus der europäischen Geistesgeschichte, wie man sie trotzdem bewahrt. Lassen Sie sich dabei gut unterhalten!
Ein köstliches Menü und die passenden Weine, die zwischen den geistigen "Gängen" erläutert und genossen werden, machen den Abend zu einem synästhetischen Erlebnis.
Mitwirkende: Elke Boger, Dr. Bärbel Schwitzgebel, Elfriede Weber (Vortrag und Literatur), Hartmut Boger (Kontrabass), Cornelia Thorspecken (Flöte), Christian Mappala (Weine) und Evelyn Ebel (Menü).

freie Plätze P20189: Land-Frauen-Leben / Lesung

( ab So., 19.11.2017, 16.00 Uhr )

Sie ist aktuell wie nie - die Liebe zum Land. Gärtnern ist groß in Mode, und etliche Magazine zeichnen Landleben und Landlust in den schönsten Farben. Doch schon in früheren Zeiten gab es diesen Trend, und viele bekannte Frauen folgten ihm. Ob botanisch interessierte Königin oder kräuterkundige Nonne, zupackende Hebamme oder von der Landschaft verzauberte Dichterin - Die Buchautorin und Kulturjournalistin Dr. Eva Wodarz-Eichner stellt einige der interessantesten "Land-Frauen-Leben" vor: die Biographien ungewöhnlicher Frauen, von denen jede auf ihre Weise mit dem Landleben verbunden ist. Die Bandbreite reicht von der Barockzeit bis ins 20. Jahrhundert, und ebenso breit gefächert ist die Liste der Portraitierten: Von Elisabet Boehm, der Gründerin der Landfrauenbewegung, über die Hebamme Justina Siegemund bis hin zur "Puppenmutter" Käthe Kruse.
Dr. Eva Wodarz-Eichner ist freie Journalistin und Buchautorin mit dem Schwerpunkt kulturhistorische Themen. Seit vielen Jahren schreibt sie für den Wiesbadener Kurier.

Anmeldung möglich P20192: Whisky, Watson! Krimi-Lesung

( ab So., 12.11.2017, 16.00 Uhr )

Novembernebel über der Themse, ein ruchloser Mörder in den Gassen, ein weltbekanntes Ermittler-Duo auf seiner Spur und ein guter schottischer Whisky im Glas: Das sind die Zutaten zu einem klassisch-britischen Krimi-Nachmittag. Dr. Karsten Eichner präsentiert dabei eigene Sherlock-Holmes-Geschichten in der Tradition von Arthur Conan Doyle und nimmt seine Zuhörer mit auf eine kriminalistische Reise von London nach Wiesbaden.

Anmeldung möglich P20333: Nur über unsere Leichen

( ab Fr., 10.11.2017, 19.30 Uhr )

Leila Emami und Fenna Williams lesen aus ihrer Krimikomödie Nur über unsere Leichen
Im idyllischen Weinland Mittenrhein finden die rüstige Winzerin Elisabeth und das ewige Blumenkind Rosemarie ihre Freundin Klara tot im Garten ihres Hauses. Leider vertritt die Polizei die Theorie, dass alte Leute schon mal aus dem Fenster fallen. Elisabeth und Rosemarie erkennen jedoch die Zeichen des Grauens - es war Mord! Damit beginnt für die beiden Freundinnen, für Elisabeths Neffen, Klaras Sohn und die türkische Detektivin Fatima eine aufregende Zeit. Auf beiden Seiten des Rheins ermitteln sie, wer von Klaras Tod profitieren könnte und das sind nicht wenige. Gleichzeitig entdecken sie korrupte Kommunalpolitiker, einen dubiosen Schönheitschirurgen und die Geschichte einer großen Liebe ...
Genießen Sie eine vergnügliche Lesung aus "Nur über unsere Leichen", lassen Sie sich dabei reinen Wein über und aus unserer Umgebung einschenken und kommen Sie anschließend bei weltmeisterlichem Spundekäs’ und frischen Brezeln mit den Autorinnen Leila Emami und Fenna Williams und ihrer Verlegerin Angelika Schulz-Parthu ins Gespräch über das Vergnügen, ein Leben als Schreibtischtäterinnen zu führen.

freie Plätze P20334: Zum Lachen und Lieben - Kultur & Kulinarik

( ab Fr., 24.11.2017, 18.00 Uhr )

Die Schauspielerin Emilia Blumenberg liest mit Herz, Seele und Leidenschaft eine der schönsten literarischen Liebesgeschichten und erweckt die Familie Melcherson, die Ferien auf Saltkrokan macht, zum Leben.In "Das entschwundene Land" erzählt Astrid Lindgren von der Lebensgeschichte ihrer Eltern Samuel August von Sevedstorp und Hanna aus Hult und lässt uns miterleben, wie die Kinder trotz eines arbeitsreichen Alltags auf dem Bauernhof in Liebe, Freiheit und Geborgenheit aufwuchsen. m zweiten Teil des Abends wird die Familie Melcherson in "Ferien auf Saltkrokan" in Szene gesetzt: Die verzweifelt-komischen Missgeschicke des Familienoberhauptes und die liebevolle Unterstützung durch seine Kinder werden derartig lebendig dargestellt, dass die Zuschauer alles "live" miterleben und herzlich lachen können. Ein Abend für alle Astrid Lindgren-Fans im schönen Ambiente der Bibliothek in der Villa Schnitzler bei einem Glas Wein und Knabbereien.
Der Vortrag behandelt den Aufstieg Athens am Ende des 6. Jh. v. Chr., als der Stadtstaat nach tiefgreifenden gesellschaftlichen Reformen die Hegemonie in Hellas anstrebt.
Die Rivalität mit Sparta und besonders die Herausforderung des Perserkönigs und seiner Verbündeten stellte eine riesige Gefahr für das Gemeinwesen dar; ein Risiko, das Athen bewusst einging. Der politisch und militärische Aufstieg Athens im Verlauf der Perserkriege, die daraus resultierende Vormachtstellung und der bald heraufziehende Peloponnesische Krieg ist nur ein Schwerpunkt des Abends. Die unzähligen kulturellen Impulse, die Athen auch lange nach seiner großen Zeit zu einem Hort von Kunst, Wissenschaft und Bildung machten, werden nacheinander vorgestellt.
Für diesen Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung möglich P20541: Das Gold im Altertum

( ab Mi., 13.12.2017, 19.00 Uhr )

Homer erwähnt das goldreiche Mykene, in Ovids Metamorphosen amüsiert man sich über die Goldgier des Königs Midas, die ihm fast zum Verhängnis wurde. Herodot erwähnt den immensen Reichtum des Lyderkönigs Kroisos, dessen Name schon im Altertum für großen Wohlstand steht - und damit meinte man auch und vor allem das Edelmetall Gold. So lies jener Kroisos im Gebiet der heutigen Türkei Goldmünzen prägen - sie gelten heute als die ältesten der Menschheit. Der Vortrag wird die interessantesten und wichtigsten Funde von Goldgegenständen der griechischen und römischen Antike ansprechen und in ihrem kulturgeschichtlichen Kontext vorstellen.
Der Bogen spannt sich zwischen der Goldmaske des Agamemnon und den Goldprägungen römischer Kaiser der Spätantike.
Für diesen Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich.
Wer stand nicht schon staunend in den Museen der Welt oder in Ägypten selbst und wünschte sich, ein paar Hieroglyphen lesen zu können? Lernen Sie in diesem Kurs die Namen der bedeutendsten Pharaonen zu entziffern!

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