Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Online-Anmeldung möglich P10000V: Früher war alles schlechter

( ab Mo., 28.8.2017, 19.00 Uhr )

Ist heute wirklich alles schlechter als früher? Und war dann früher wirklich alles besser? Sterben heute mehr Menschen bei Flugzeugabstürzen, durch Terror und Krankheiten als früher oder sind es weniger? Gibt es heute mehr Kriege als vor 30 Jahren oder weniger? Müssen wir immer mehr arbeiten? Steigt die Kriminalität in Deutschland? Unser Gefühl sagt uns ganz häufig, dass Vieles schlechter geworden ist und wir sehnen uns nach der „guten alten Zeit“. Ob die aber wirklich so gut war, dass wissen wir nicht ganz genau. Wir leben heute in einer Welt mit weniger Armut, steigendem Wohlstand und sinkender Sterblichkeit, das belegt SPIEGEL-Redakteur Guido Mingels in seinem Buch und in unserem Vortrag zur Semeserteröffnung. Mit zahlreichen Grafiken zeigt er einen überraschenden Trend: Vieles wird immer besser. Wir haben also guten Grund, uns auf die Zukunft zu freuen.
Guido Mingels, 1970 in Luzern geboren, hat Germanistik, Linguistik und Philosophie in Bern und Frankfurt a. M. studiert. Er hat für verschiedene deutschsprachige Medien gearbeitet, darunter „Geo“, „mare“ und den „Tagesspiegel“ und war stellvertretender Redaktionsleiter des Magazins des „Tagesanzeigers“ in Zürich sowie später dessen New-York-Korrespondent. Seit 2012 ist er Reporter für das Gesellschaftsressort des SPIEGEL. Mingels lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Was ist Philosophie? Fragen und Antworten aus 2500 Jahren.
Was Philosophie eigentlich ist und soll und vermag, fragt man sich bis heute... Aber dankenswerterweise haben sich auch die Philosophen selbst darüber Gedanken gemacht, und diesen wollen wir folgen.

17. Januar: Sokrates/Platon: Im Phaidon lässt Platon den zum Tode verurteilten Sokrates eine philosophische Autobiographie entwerfen, die seinen Weg zur Philosophie und deren Wesen aufweist. Im Höhlengleichnis entwirft Platon ein Bild für den philosopbhischen Aufstieg überhaupt.

14. Februar: Aristoteles: In seiner Einführungsschrift entwirft Aristoteles (in der Bearbeitung des Iamblich) ein vielfältiges Bild der Philosophie - deren zentraler Punkt ist, dass, wer glücklich werden will, philosophieren soll.

21. März: Montaigne: Philosophieren heißt Sterben lernen. In seinen Essays lebt Montaigne eine Philosophie, die dezidiert nicht theoretisch ist, sondern praktisch sein will, und die die ganze Existenz umspannt.

25. April: Kant: Philosopieren und Philosophie. Den Unterschied zwischen Philosophie lernen und Philosophieren lernen hat wohl keiner so deutlich wie Kant dargestellt.

23. Mai: Heidegger (und Leibniz): Warum überhaupt etwas ist: Was erste Philosophie, also Metaphysik eigentlich sei, bestimmen Leibniz und Heidegger durch die Reflexion dieser Frage: Warum überhaupt etwas ist und nicht vielmehr nichts. Was bedeutet aber diese Frage?

20. Juni: Gilles Deleuze: Philosophie heißt, Begriffe zu prägen. Philosopie ist für Deleuze ein kreativer Akt - immer wieder neu mit neuen Begriffen die Wirklichkeit verstehen wollen.

Fortlaufend einmal im Monat findet der philosophische Jour fixe statt. Er führt in Positionen und Autoren der Philosophiegeschichte von der Antike bis heute ein. Dabei greift er Grundthemen des menschlichen Lebens in alten und neuen Formen auf. Zugleich gibt er dadurch kontinuierlich Anregungen und setzt Orientierungspunkte.
Die Themen folgen in lebendigem Wechsel. Es geht nicht um Vollständigkeit und Chronologie der Geschichte. Jedes Treffen beginnt mit einem Vortrag und führt in ein Gespräch. Die Vorträge und die Leitung des anschließenden Gesprächs werden von dem Mitgliedern des Forums Philosophie & Wirtschaft e. V. Dr. Matthias Vollet durchgeführt.

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