Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Ausblick aus Flugzeugfenster

Tagesfahrten und Studienreisen

Bei den Tagesfahrten und Studienreisen der vhs Wiesbaden erleben Sie Wissen! Sie fahren zu den großen aktuellen Ausstellungen und Zielen kultureller Zeugnisse und kunstgeschichtlicher Phänomene. Auf hohem Niveau bekommen Sie einen persönlichen Einblick in die Zeit- und Weltgeschichte und erfahren durch das qualitative Programm, Leitung, Referenten, Austausch und Begegnung zugleich etwas über Land und Leute...

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fast ausgebucht P29015R: Edouard Manet - Von der Heydt-Museum

( ab Sa., 4.11.2017, 9.00 Uhr )

Zeit seines Lebens war Edouard Manet (1832-1882) ein Einzelgänger. Vielleicht macht gerade diese Unabhängigkeit seine Sicht auf die Kunst und die Phänomene der Welt so neu und interessant, dass uns seine - oft rätselhaften - Werke bis heute faszinieren. Das Von der Heydt-Museum Wuppertal unternimmt jetzt das Wagnis, das Werk dieses Außenseiters in einer umfassenden Ausstellung neuen Publikumsschichten zu eröffnen. Die Schau präsentiert das ganze Oeuvre, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen als Schüler von Thomas Couture und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern aus Rueil von 1882. Manets Verhältnis zur Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts steht im Zentrum der Ausstellung. Die bewundernden und an Manet orientierten Werke seiner Künstlerfreunde und die wütenden Texte seiner Kritiker spiegeln in der Ausstellung die Faszination, die von diesen Heroen der Malerei ausging. Der Überblick über sein Werk umfasst u.a. Bilder seiner spanischen Phase, die bekannten Seestücke sowie seine späten Porträts und Figurenszenen mit ihrer psychologischen Spannung zwischen den Protagonisten; sie scheinen bereits Fragen der modernen Psychoanalyse in Bildform vorwegzunehmen. Manets frappierende Bildkompositionen waren wegweisend und machten ihn zu einem Künstler, der Bahnbrechendes für die Malerei geleistet hat und nachfolgende Künstlergenerationen bis heute inspiriert. (Quelle: Homepage des Von der Heydt-Museums)
Paul Cézanne (1839 - 1906) hat als Maler, Zeichner und Aquarellist ein überaus facetten-reiches Werk geschaffen. Aufgrund seiner Tendenz zur Abstraktion der Bildelemente gilt er als wichtiger Wegbereiter der Moderne; er selbst hatte jedoch den Anspruch, die Malerei auf der Grundlage der klassischen Kunst zu erneuern. Cézannes Werk entwickelte sich im Um-feld der Impressionisten, unterscheidet sich aber in Motivwahl und Ausführung deutlich. Der Künstler war nicht an der Wiedergabe des flüchtigen Augeneindrucks interessiert. Vielmehr entwickelte er ein allein seiner Wahrnehmung unterworfenes malerisches Vorgehen, das die veränderliche Natur in eine zeitlose künstlerische Darstellung überführt. Dabei hatte er eine besondere Vorliebe für doppeldeutig lesbare Strukturen und das Verändern materieller Be-schaffenheiten: Festes wird flüssig dargestellt, Flüssiges erstarrt zu einer festen Masse. Die Konsistenz von Objekten tritt in den Hintergrund oder wird bewusst aufgelöst und verwandelt. Die Grundidee der Ausstellung ist es daher, Cézannes Kunst unter dem Blickwinkel des Prozesshaften, der steten Wandlungen und Übergänge von einer in die andere Form zu präsentieren. Auf diese Weise gibt sie einen vertieften Einblick in die auf Umformung und Metamorphose angelegte Denk und Arbeitsweise des Künstlers. Zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus internationalen Sammlungen werden in Karlsruhe zu sehen sein, darunter Werke aus dem J. Paul Getty Museum in Los Angeles, dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid, dem Puschkin-Museum in Moskau, dem Museum of Modern Art und dem Metropolitan Museum in New York sowie dem Musée d’Orsay in Paris.
(Quelle: Ausstellungstext der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe)

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