Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Online-Anmeldung möglich N10010V: Selfiekultur - Ohnmacht und Größenwahn

( ab Di., 9.5.2017, 19.00 Uhr )

Lange war es ein Markenzeichen ostasiatischer Reisegruppen, die unendlich wiederkehrende Verknüpfung der eigenen Person mit Orten und Monumenten touristischen Prestiges und kultureller Geltung. Inzwischen hat das Aufnehmen von Selfies die westliche Welt erreicht, keine Kamerahersteller und kein Fotozubehörlieferant kann mehr auf die Ausrichtung seiner Produkte auf die Bedürfnisse selbstporträtversessener Zeitgenossen verzichten, selbst die Bundeskanzlerin kann sich einer Rolle als schmückendes Beiwerk für Selfies nicht mehr entziehen.
Welche Bedürfnisse spiegelt dieser Trend wider, gibt es vielleicht sogar kulturelle Muster der europäischen Tradition, auf die dieser Trend rückverweist?
Der Vortrag möchte diese Entfaltung eines kollektiven Narzissmus unter philosophischen, soziologischen und psychopathologischen Perspektiven beleuchten.
Anmeldung über die vhs Wiesbaden

auf Warteliste N11000: Mensch mit Hirn: Warum wir tun, was wir tun

( ab Mi., 3.5.2017, 18.00 Uhr )

In diesem Seminar erhalten Sie moderne Gehirn-Forschung alltagstauglich dargestellt. Mit klaren, verständlichen Grafiken und vielen Praxis-Beispielen. Sie verstehen, was sich in Ihrem Kopf abspielt, wenn Sie wütend sind oder verliebt, wenn Sie lernen oder Entscheidungen treffen, wenn Sie Stress haben oder abends die Nachrichten sehen.
Sie bekommen viele überraschende Erkenntnisse, z.B.,
- dass Sie nicht e i n Gehirn in Ihrem Schädel haben, sondern vier.
Wie die 4 Musketiere: "Einer für alle; alle für einen!"
- dass Stress nur beim internen Streit Ihrer 4 Gehirne entsteht -
und wie Sie den vermeiden können.
- dass Sie all Ihre Entscheidungen emotional treffen.
- wie frei Ihr freier Wille wirklich ist.
- dass die Evolution uns Menschen das Großhirn nicht zum Denken gegeben hat, sondern zum Greifen! Das Be-Greifen kam erst viel später.
- warum Ihr Gehirn nur Bilder speichern kann, aber keine Worte.
Deshalb spricht man auch von "Bildung" und nicht von "Wortung"!
- warum der Mensch das einzige Lebewesen auf der Erde ist, das Hass und Rache kennt.
- warum Ihre Kinder etwa mit 3 Jahren zum ersten Mal "ICH!" sagen, und warum sie später in der Pubertät so viel spinnen.
Es wird eine spannende Entdeckungs-Reise in Ihren Spielplatz von Gedanken und Gefühlen, von Emotionen und Ideen, von Herz und Verstand. In die Steuer-Zentrale Ihres Lebens!
In der Pause werden Brot, Käse, Wein und Wasser gereicht.
Was ist Philosophie? Fragen und Antworten aus 2500 Jahren.
Was Philosophie eigentlich ist und soll und vermag, fragt man sich bis heute... Aber dankenswerterweise haben sich auch die Philosophen selbst darüber Gedanken gemacht, und diesen wollen wir folgen.

17. Januar: Sokrates/Platon: Im Phaidon lässt Platon den zum Tode verurteilten Sokrates eine philosophische Autobiographie entwerfen, die seinen Weg zur Philosophie und deren Wesen aufweist. Im Höhlengleichnis entwirft Platon ein Bild für den philosopbhischen Aufstieg überhaupt.

14. Februar: Aristoteles: In seiner Einführungsschrift entwirft Aristoteles (in der Bearbeitung des Iamblich) ein vielfältiges Bild der Philosophie - deren zentraler Punkt ist, dass, wer glücklich werden will, philosophieren soll.

21. März: Montaigne: Philosophieren heißt Sterben lernen. In seinen Essays lebt Montaigne eine Philosophie, die dezidiert nicht theoretisch ist, sondern praktisch sein will, und die die ganze Existenz umspannt.

25. April: Kant: Philosopieren und Philosophie. Den Unterschied zwischen Philosophie lernen und Philosophieren lernen hat wohl keiner so deutlich wie Kant dargestellt.

23. Mai: Heidegger (und Leibniz): Warum überhaupt etwas ist: Was erste Philosophie, also Metaphysik eigentlich sei, bestimmen Leibniz und Heidegger durch die Reflexion dieser Frage: Warum überhaupt etwas ist und nicht vielmehr nichts. Was bedeutet aber diese Frage?

20. Juni: Gilles Deleuze: Philosophie heißt, Begriffe zu prägen. Philosopie ist für Deleuze ein kreativer Akt - immer wieder neu mit neuen Begriffen die Wirklichkeit verstehen wollen.

Fortlaufend einmal im Monat findet der philosophische Jour fixe statt. Er führt in Positionen und Autoren der Philosophiegeschichte von der Antike bis heute ein. Dabei greift er Grundthemen des menschlichen Lebens in alten und neuen Formen auf. Zugleich gibt er dadurch kontinuierlich Anregungen und setzt Orientierungspunkte.
Die Themen folgen in lebendigem Wechsel. Es geht nicht um Vollständigkeit und Chronologie der Geschichte. Jedes Treffen beginnt mit einem Vortrag und führt in ein Gespräch. Die Vorträge und die Leitung des anschließenden Gesprächs werden von dem Mitgliedern des Forums Philosophie & Wirtschaft e. V. Dr. Matthias Vollet durchgeführt.

freie Plätze N11040: Salon in der Villa: "Digital"

( ab Do., 2.3.2017, 18.00 Uhr )

Wie wir leben und was wir tun - alles scheint heute digital zu sein. Und was nicht im Internet steht, das gibt es nicht. Ohne dass wir es immer bemerken, hat sich in den letzten Jahren beinahe unsere gesamte Lebenswirklichkeit verändert: unsere Musik hören wir digital, wir bestellen im Internet und selbst das Regieren wird zunehmend von digitalen Entwicklungen bestimmt. Auch unsere Kommunikation unterliegt einem Wandel. Sie wird kürzer und direkter. Im "Salon digital" wollen wir der digitalen Transformation in ihrer Dimension einer zweiten Medienrevolution nach der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert mit beweglichen Lettern einmal nachspüren. Dabei werden wir uns dem Thema von philosophischer, kultureller und politischer Seite nähern. Ausgehend von Walter Benjamins Essay über die Kunst im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit und anderen Text- und Bildbeispielen wollen wir über die verschiedenen Aspekte gemeinsam diskutieren, wobei auch Kunst und Literatur ihren Platz finden.
Neben dem geistigen Genuss dürfen die "analogen" Elemente der Salonkultur wie Gespräch, Musik und Gemeinschaft im schönen Ambiente der Bibliothek bei (Butter-)Broten, Trauben, Oliven, Käse und Wein natürlich nicht fehlen!
Mitwirkende: Anne Juliane Appel (Literatur, Saxophon), Dr. Cornelia Beckert (Flöte), Hartmut Boger (Kontrabass), Karl Christian Damke (Kunst/Musik), Dr. Philipp Salamon-Menger (Philosophie) und Elfriede Weber (Moderation).
In diesem Seminar erhaltet Ihr mit klaren, verständlichen Grafiken und vielen Praxis-Beispielen einen Überblick über Euer Gehirn. Ihr versteht, was sich in Eurem Kopf abspielt, wenn Ihr wütend seid oder verliebt, wenn Ihr lernt oder Entscheidungen trefft und wenn Ihr Eure Pubertät durchlauft.
Ihr lernt, dass Ihr nicht e i n Gehirn in Eurem Schädel habt, sondern vier: Großhirn, Kleinhirn, Säuger-Gehirn und Reptilien-Gehirn. Wie die 4 Musketiere: "Einer für alle; alle für einen!"
Ihr werdet überrascht sein, wer in Eurem Kopf das Sagen hat, und wer bestimmt was Ihr tut. Es ist eine spannende Entdeckungs-Reise in Euren Spielplatz von Gedanken und Gefühlen, von Emotionen und Ideen, von Herz und Verstand. In die Steuer-Zentrale Eures Lebens!

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